Die neue Regierung will den Kohleaus- stieg idealerweise bis 2030 erreichen. Trotzdem gibt sie im Fall Lützerath die Verantwortung aus ihren Händen und lässt die Gerichte entscheiden. In Nordrhein-Westfalen befindet sich ein kleiner Ort namens Lützerath, der der Kohle weichen soll. Der Energieversorgungskonzern RWE möchte, beziehungsweise hat die Einwohner*innen Lützeraths enteignet, um ihre Höfe und Häuser abzureißen. Denn RWE möchte dort den Tagebau Garzweiler erweitern und Kohle abbauen. Der Landwirt Eckard Heukamp hat beim Verwaltungsgericht Aachen Widerspruch eingelegt. Die Bagger, die seit 2020 Häuser und Natur zerstören, stehen aber schon vor seiner Haustür. Auf seinem Gelände wurde von vielen Aktivist*innen ein Protestcamp ins Leben gerufen. Sie wollen den weiteren Abbau der Braunkohle verhindern, denn schon lange wissen wir, dass das Verbrennen von Kohle die Klimakatastrophe stark anfeuert. Wollen wir nicht aus der Kohle aussteigen? Warum müssen dann noch Geschichten, Erinnerungen, Natur und alte Häuser zerstört werden und Menschen ihr Zuhause verlassen? Dieser Schritt kann nicht rückgängig gemacht werden.

Bereits 2018 gab es große Proteste, als RWE den Hambacher Forst roden wollte. Damals gelang es den Klimaaktivist*innen, dies zu verhindern. Dies zeigt, dass gemeinsam vieles zur Klimarettung getan werden kann. Bewegungen, wie FridaysForFuture gehen regelmäßig auf die Straße, um weiter auf die Klimakatastrophe aufmerksam zu machen. Auch in Helmstedt existiert eine FFF-Ortsgruppe, die sich über weitere Mitglieder freuen würde. Wenn ihr Interesse habt, euch bei uns einzubringen, könnt ihr uns gerne bei Instagram oder unter dieser Emailadresse anschreiben: helmstedt@fridaysforfuture.is Felizia Wolters

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